Soeben erreichte mich eine Email mit der Frage, ob es für die Puff-Stitch Mütze auch eine deutsche Anleitung gebe. Ich sag' euch: Ich habe ewig lange gesucht um diese Anleitung zu finden und werde nicht nochmal so viel Zeit aufbringen um das Internet nach einer Anleitung in Deutsch zu durchforsten. Viel einfacher wird es sein, selbst eine Anleitung dafür zu schreiben.
Für alle, die nicht wissen worum es hier geht, ich rede von dieser Mütze:
Diese Mütze habe ich mit Drops Nepal (oder Lima, ich bin mir nicht mehr sicher) gehäkelt. Für das Gelingen der Mütze ist aber weder die Maschenprobe noch das Garn entscheidend, wobei sie natürlich mit einem dicken, warmen Garn viel besser aussieht...
Nun aber zur Anleitung:
Bündchen
- 10 Lm häkeln (Die Anzahl dieser Luftmaschen entscheidet über die Breite des Bündchens. Wollt ihr ein breiteres Bündchen, dann nehmt noch ein paar Luftmaschen dazu, wollt ihr ein dünneres, dann nehmt ein paar weg)
- Eine feste Masche in die 2. Luftmasche von der Nadel und in jede weitere, 1 Lm und die Arbeit wenden.
- Je eine fM in jede Masche, dabei aber nur in das hintere Glied einstechen (dadurch entsteht die typische Form eines Bündchens), 1 Lm und die Arbeit wenden
Die 3. Runde wiederholen bis das Bündchen etwa 53 cm misst. Für Dickschädel kann das Bündchen noch verlängert werden ;) Den Faden bitte nicht abschneiden!!! Nun die beiden Enden mit Kettmaschen zusammenhäkeln und die Naht nach innen drehen. Den Faden immer noch nicht abschneiden, denn jetzt folgt die Basis für die Büschelmaschen. Dafür eine Luftmasche häkeln und gleichmäßig verteilt entlang der oberen Kante eine gerade Anzahl an festen Maschen häkeln und mit einer Kettmasche in die erste Luftmasche die Runde beenden.
Büschelmaschen
- 3 Lm, *1 Umschlag, Faden durch die gleiche Masche holen und auf die Höhe der Luftmaschen ziehen* von * bis * insgesamt 4 mal wiederholen (9 Schlaufen auf der Nadel). Faden zuerst durch die ersten 8 Schlaufen ziehen, dann Faden durch die letzten 2 Schlaufen ziehen = Büschelmasche. 1 Lm, 1 fM überspringen, Büschelmasche in die nächste fM. Auf diese Weise bis zum Ende häkeln und die Runde mit einer Kettmasche in die erste Büschelmasche beenden.
- 4 Lm, *Büschelmasche um die nächste Lm, 1 Lm*, von * bis * wiederholen und die Runde mit einer Kettmasche in die 3 Lm vom Anfang abschließen.
Die Runden 1 und 2 solange wiederholen, bis die Arbeit 28 cm misst. Den Faden nicht abschneiden!!
Mütze verschließen
Zuerst legt man die Mütze (noch ist es ja eher ein kurzer Schlauch)
flach vor sich und zwar so, dass sich die Schlaufe auf der Nadel
vorne und in der Mitte befindet. Jetzt verbindet man die Vorder-und
Rückseite mit einer festen Masche (am besten durch die Maschen, die die Büschel zusammenhalten). Jetzt nimmt man die beiden äußersten Noppen und
drückt sie in der Mitte (bei der festen Masche) zusammen und häkelt
auch diese mit einer festen Masche zusammen. Von oben sollte es jetzt
ungefähr aussehen wie ein Kreuz. Ab jetzt häkelt man einfach immer die
gegenüberliegenden Spitzen des Kreuzes über die Mitte zusammen, wobei
wieder neue Kreuze enstehen, die man auch wieder zusammen häkelt. Es
reichen schon ein paar weitere feste Maschen und die Mütze ist fest
verschlossen.
Sooo, ich glaube das war's. Viel Spaß beim Häkeln dieser kuschlig warmen Mütze. Bei diesem Wetter kann man sie ja auch endlich mal gebrauchen...
Bis denne
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Dieses Jahr an Fasching bekam ich den Auftrag, eine Halterung für ein Sektglas zu häkeln, die man sich um den Hals hängen kann. Für die Fertigstellung bekam ich genau ein Jahr Zeit (außerhalb der fünften Jahreszeit kann man damit ja auch nicht öffentlich rumlaufen...). Natürlich habe ich es noch pünktlich geschafft, aber es war nicht einfach, denn wie kriegt man die Halterung über das Glas, wenn es dann nicht mehr rausfallen darf?! Vorallem, wenn man gar nicht weiß, welche Maße das Glas haben wird.
Die Lösung ist überraschend einfach: Man benutzt einen Kordelstopper. Auf diese Weise kann man die Halterung über das Glas stülpen und sie dann schön festziehen.
Na dann mal PROST!
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Sektglashalter
Ihr wisst ja ich steh auf Taschen in allen Formen und Variationen, deshalb macht es mir auch besonders viel Spaß sie für mich oder andere zu häkeln.
Die erste Tasche, die ich euch heute zeigen möchte, ist eine Neuauflage meiner Tote Bag. Nur dieses Mal habe ich sie gefilzt.
Das Filzen hat einen großen Vorteil bei Strick-und Häkeltaschen: Sie werden dadurch wesentlich stabiler. So kann man unbesorgt auch schwere Teile (was Frau nicht alles braucht?!) darin rumschleppen, ohne dass sie durchhängen.
Erst letzte Woche habe ich zwei 0,5 L PET Flaschen in dieser Tasche zur Arbeit getragen und sie sah immer noch gut aus.
Zum Filzen eignen sich die Garne DROPS Nepal und DROPS Alaska besonders gut. Sie haben eine sehr gute Qualität und sind verdammt günstig. Für diese Tasche habe ich Alaska aus 100% Schurwolle in den Farben lila und schwarz verwendet.
Die nächste Tasche ist eine Auftragsarbeit und ich bin schon gaaaanz gespannt, wie sie ankommt.
Das Zopfmuster habe ich mir selbst ausgedacht und das war eine Heidenarbeit. Erst denkt man sich ein Muster aus, malt es auf und rechnet die benötigten Luftmaschen aus, nach einem Drittel merkt man, dass es so total doof aussieht und muss alles nochmal aufmachen...und das nicht nur einmal...
Der Henkel ist doppelt gehäkelt, damit er sich nicht so leicht verziht. Diese Technik wird eigentlich hauptsächlich für dicke doubleface Topflappen benutzt, aber für meine Kunden ist mir nichts zu aufwendig. Wenn ihr euch für diese Technik interessiert, findet ihr hier eine halbwegs gute Videoanleitung (leider in englisch).
Das Garn ist mal wieder von Drops, aber für solch eine Tasche sollte es schon etwas Stabileres sein, deshalb habe ich mich für Big Fabel mit 75% Schurwolle und 25% Polyamid entschieden.
Bis zum nächsten Mal
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Taschen
Juchu, ich habe einen Award bekommen und das gleich drei Mal!
...Jetzt muss ich nur noch einen schönen Platz dafür finden...
Mit einem Award hat man nicht nur Privilegien, sondern auch Pflichten, die da wären:
- Den Award auf dem eigenen Blog vorstellen
- Den Nominator zum Dank verlinken
-
Den Award an 5 Blogs weitergeben, die weniger als 200 Leser haben,
aber ganz einfach
schön, lesenswert, anschauenswert, toll
sind und dadurch mehr Leser bekommen
-
Die Blogautoren informieren
Ich möchte den Award an folgende Blogs verleihen:
Ich hoffe die Bloggerinnen freuen sich.
Viele Grüße
Neulich, beim Stöbern auf Ravelry fand ich eine Anleitung für eine etwas andere Tasche aus Granny Squares, die mich sofort begeisterte. Keine halbe Stunde später hatte ich die Anleitung gekauft und das passende Garn dazu bestellt. Das restliche Material hatte ich zum Glück noch zuhause.
Als nach einer gefühlten Ewigkeit das Garn endlich bei mir eintraf, legte ich sofort los.
Und was soll ich sagen:
Das Ergebnis sieht einfach abgefahren aus.
Für die Henkel habe ich mir etwas eigenes einfallen lassen
Als Abendtäschchen sieht das Ganze so aus
Garn: Rekord 210 von Schoeller und Stahl
Das war's für heute.
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Wenn es kälter wird, gehen meine Babyschühchen weg wie warme Semmel. Sie sind einfach heißbegehrt. Manch einer möchte sogar noch einmal ein paar Babys zeugen, nur damit er ihnen dann diese drolligen Teile anziehen kann.
Naja, vielleicht übertreibe ich auch ein Bisschen, aber ich brauchte auf jeden Fall mal wieder Schuhnachschub.
Und hier ist er:
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| Hier geht's zur Anleitung |
Und weil ich weiß, dass selbst die Kleinsten unter uns schon viel Wert auf farblich passende Accessoires legen, gibt es die Fliegermütze gleich mit dazu...
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| Hier geht's zur Anleitung |
Bis zum nächsten Mal
Ps(sst): Wie ich gehört habe, soll das bekannte Model Max Beddy Bear - auch bekannt als Schaf schon mit meinen Sachen gesehen worden sein.
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Ananas? Ja, Ananas. Man kann sie essen oder, wie ich, als Häkelmuster verwenden. Der Pineapple Stitch ist mit Abstand das schönste Häkelmuster und für mich der Inbegriff des Häkelns. Einfach jedes Teil sieht damit gut aus.
Hier mal einen Überblick über die Arbeiten, die ich schon damit gehäkelt hab:
Pineapple Scarf
Garn: Tia von Schoeller und Stahl
September Morn Crochet Jacket
Garn: Drops Cotton Light
Fern Cowl
Garn: Merino 120 von Lang Yarns
Anleitung: Inside Crochet, Issue 14, February 2011
Ich hab bestimmt noch mehr gemacht, aber das fällt mir gerade nicht ein...
Viele Grüße
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Dachte ich, nachdem ich endlich die Wörter "hairpin" und "lace" mit google übersetzt hatte. "Kann man damit essen oder seine Wäsche dran aufhängen? Und warum finde ich diesen Ausdruck in einem Häkelbuch von Doris Chan?"
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Schals,
Weste
Jaja, ich weiß, ich hab euch schon wieder ewig warten lassen, aber ich hab auch eine halbwegs gute Entschuldigung dafür. Es hat einfach ziemlich lange gedauert, bis mein neustes Projekt endlich auch so aussah, wie ich es mir vorgestellt hab.
Alles begann damit, dass ich bei H&M einen gehäkelten Strohhut gesehen hab. Und zwar so einen mit hinten und an den Seiten eingeknickter Krempe und auf der Vorderseite links und rechts zwei Dellen. Auf englisch nennt sich dieser Hut Fedora. Ich weiß nicht, ob es dafür in Deustch auch eine passendere Bezeichnung gibt, aber ich denke ihr wisst, was ich meine (wenn nicht, ist auch egal, ihr werdet es ja gleich sehen...) Da stand ich also vor diesem Hut und dachte so bei mir: "Mensch, den kann man doch bestimmt ganz leicht selber machen!"
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Hut
Ich weiß eigentlich gar nicht, was ich zu meinem neuen Projekt schreiben soll, außer dass ich mal was schönes selbstgehäkeltes zum Anziehen haben wollte. Ich hab mich ja schon an viele gehäkelte Klamotten (vorallem Jacken) gewagt, aber der Großteil ist nie fertig geworden. Entweder weil es mir zu langweilig wurde oder (und das war hauptsächlich der Grund) weil gehäkelte Oberteile oft einfach zu klobig wirken und nicht schön aussehen. So etwas sollte man eigentlich stricken. Auch mein neues Top ist für den Sommer nicht gerade luftig und leicht (immerhin hab ich einige hundert Gramm verhäkelt) aber es sieht wenigstens so aus.
Probierts mal aus...
Viele Grüße
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