Sektglashalter

Dieses Jahr an Fasching bekam ich den Auftrag, eine Halterung für ein Sektglas zu häkeln, die man sich um den Hals hängen kann. Für die Fertigstellung bekam ich genau ein Jahr Zeit (außerhalb der fünften Jahreszeit kann man damit ja auch nicht öffentlich rumlaufen...). Natürlich habe ich es noch pünktlich geschafft, aber es war nicht einfach, denn wie kriegt man die Halterung über das Glas, wenn es dann nicht mehr rausfallen darf?! Vorallem, wenn man gar nicht weiß, welche Maße das Glas haben wird. 


Die Lösung ist überraschend einfach: Man benutzt einen Kordelstopper. Auf diese Weise kann man die Halterung über das Glas stülpen und sie dann schön festziehen. 






Na dann mal PROST!


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Taschen, Taschen, Taschen

Ihr wisst ja ich steh auf Taschen in allen Formen und Variationen, deshalb macht es mir auch besonders viel Spaß sie für mich oder andere zu häkeln. 
Die erste Tasche, die ich euch heute zeigen möchte, ist eine Neuauflage meiner Tote Bag. Nur dieses Mal habe ich sie gefilzt.

 


Das Filzen hat einen großen Vorteil bei Strick-und Häkeltaschen: Sie werden dadurch wesentlich stabiler. So kann man unbesorgt auch schwere Teile (was Frau nicht alles braucht?!) darin rumschleppen, ohne dass sie durchhängen. 





Erst letzte Woche habe ich zwei 0,5 L PET Flaschen in dieser Tasche zur Arbeit getragen und sie sah immer noch gut aus.



Zum Filzen eignen sich die Garne DROPS Nepal und DROPS Alaska besonders gut. Sie haben eine sehr gute Qualität und sind verdammt günstig. Für diese Tasche habe ich Alaska aus 100% Schurwolle in den Farben lila und schwarz verwendet.


Die nächste Tasche ist eine Auftragsarbeit und ich bin schon gaaaanz gespannt, wie sie ankommt.




 Das Zopfmuster habe ich mir selbst ausgedacht und das war eine Heidenarbeit. Erst denkt man sich ein Muster aus, malt es auf und rechnet die benötigten Luftmaschen aus, nach einem Drittel merkt man, dass es so total doof aussieht und muss alles nochmal aufmachen...und das nicht nur einmal...

Der Henkel ist doppelt gehäkelt, damit er sich nicht so leicht verziht. Diese Technik wird eigentlich hauptsächlich für dicke doubleface Topflappen benutzt, aber für meine Kunden ist mir nichts zu aufwendig. Wenn ihr euch für diese Technik interessiert, findet ihr hier eine halbwegs gute Videoanleitung (leider in englisch).
Das Garn ist mal wieder von Drops, aber für solch eine Tasche sollte es schon etwas Stabileres sein, deshalb habe ich mich für Big Fabel mit 75% Schurwolle und 25% Polyamid entschieden.


Bis zum nächsten Mal

  


 

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Award

Juchu, ich habe einen Award bekommen und das gleich drei Mal!

 

Vielen Lieben Dank an Julie, Ruth und Jaylyn. Ich hab mich sehr gefreut! 
...Jetzt muss ich nur noch einen schönen Platz dafür finden...

Mit einem Award hat man nicht nur Privilegien, sondern auch Pflichten, die da wären:



- Den Award auf dem eigenen Blog vorstellen 
- Den Nominator zum Dank verlinken
- Den Award an 5 Blogs weitergeben, die weniger als 200 Leser haben, aber ganz einfach            
  schön, lesenswert, anschauenswert, toll sind und dadurch mehr Leser bekommen        
- Die Blogautoren informieren

Ich möchte den Award an folgende Blogs verleihen:
Ich hoffe die Bloggerinnen freuen sich.

Viele Grüße

 

 
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Die Eulen sind los

Neulich, beim Stöbern auf Ravelry fand ich eine Anleitung für eine etwas andere Tasche aus Granny Squares, die mich sofort begeisterte. Keine halbe Stunde später hatte ich die Anleitung gekauft und das passende Garn dazu bestellt. Das restliche Material hatte ich zum Glück noch zuhause.
Als nach einer gefühlten Ewigkeit das Garn endlich bei mir eintraf, legte ich sofort los.
Und was soll ich sagen: 
Das Ergebnis sieht einfach abgefahren aus.






Für die Henkel habe ich mir etwas eigenes einfallen lassen


 

Als Abendtäschchen sieht das Ganze so aus





Garn: Rekord 210 von Schoeller und Stahl 
Anleitung: Owl Tote'em


Das war's für heute.


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Was für die Kleinen

Wenn es kälter wird,  gehen meine Babyschühchen weg wie warme Semmel. Sie sind einfach heißbegehrt. Manch einer möchte sogar noch einmal ein paar Babys zeugen, nur damit er ihnen dann diese drolligen Teile anziehen kann.
 Naja, vielleicht übertreibe ich auch ein Bisschen, aber ich brauchte auf jeden Fall mal wieder Schuhnachschub.
Und hier ist er:


Hier geht's zur Anleitung




Und weil ich weiß, dass selbst die Kleinsten unter uns schon viel Wert auf farblich passende Accessoires legen, gibt es die Fliegermütze gleich mit dazu...


Hier geht's zur Anleitung


Bis zum nächsten Mal





Ps(sst): Wie ich gehört habe, soll das bekannte Model Max Beddy Bear - auch bekannt als Schaf schon mit meinen Sachen gesehen worden sein.






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Ananas

Ananas? Ja, Ananas. Man kann sie essen oder, wie ich, als Häkelmuster verwenden. Der Pineapple Stitch ist mit Abstand das schönste Häkelmuster und für mich der Inbegriff des Häkelns. Einfach jedes Teil sieht damit gut aus.
 
Hier mal einen Überblick über die Arbeiten, die ich schon damit gehäkelt hab:

Pineapple Scarf 

 Garn: Tia von Schoeller und Stahl








September Morn Crochet Jacket

 Garn: Drops Cotton Light


 



Fern Cowl 

 Garn: Merino 120 von Lang Yarns
Anleitung: Inside Crochet, Issue 14, February 2011




Ich hab bestimmt noch mehr gemacht, aber das fällt mir gerade nicht ein...

Viele Grüße


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"Was zum Geier ist denn eine Netzgabel?!"

Dachte ich, nachdem ich endlich die Wörter "hairpin" und  "lace" mit google übersetzt hatte. "Kann man damit essen oder seine Wäsche dran aufhängen? Und warum finde ich diesen Ausdruck in einem Häkelbuch von Doris Chan?"
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Papierhut

Jaja, ich weiß, ich hab euch schon wieder ewig warten lassen, aber ich hab auch eine halbwegs gute Entschuldigung dafür. Es hat einfach ziemlich lange gedauert, bis mein neustes Projekt endlich auch so aussah, wie ich es mir vorgestellt hab.
Alles begann damit, dass ich bei H&M einen gehäkelten Strohhut gesehen hab. Und zwar so einen mit hinten und an den Seiten eingeknickter Krempe und auf der Vorderseite links und rechts zwei Dellen. Auf englisch nennt sich dieser Hut Fedora. Ich weiß nicht, ob es dafür in Deustch auch eine passendere Bezeichnung gibt, aber ich denke ihr wisst, was ich meine (wenn nicht, ist auch egal, ihr werdet es ja gleich sehen...) Da stand ich also vor diesem Hut und dachte so bei mir: "Mensch, den kann man doch bestimmt ganz leicht selber machen!"
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Anytime Tunic

Ich weiß eigentlich gar nicht, was ich zu meinem neuen Projekt schreiben soll, außer dass ich mal was schönes selbstgehäkeltes zum Anziehen haben wollte. Ich hab mich ja schon an viele gehäkelte Klamotten (vorallem Jacken) gewagt, aber der Großteil ist nie fertig geworden. Entweder weil es mir zu langweilig wurde oder (und das war hauptsächlich der Grund) weil gehäkelte Oberteile oft einfach zu klobig wirken und nicht schön aussehen. So etwas sollte man eigentlich stricken. Auch mein neues Top ist für den Sommer nicht gerade luftig und leicht  (immerhin hab ich einige hundert Gramm verhäkelt) aber es sieht wenigstens so aus.


Die Anleitung dazu ist von Dora Ohrenstein (ich steh total auf ihre Sachen...) und man kann sie nachlesen in der englischen Zeitschrift Inside Crochet Issue 5 Dezember 2009/ Januar 2010
 Probierts mal aus...

Viele Grüße




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Ein Geburtstagsgeschenk

Seit Jahren bin ich in meiner Familie für den Nachschub an Lesestoff verantwortlich, das heißt ich kaufe die Bücher und gebe sie dann an meine Mama weiter. Da ich aber zu Weihnachten ein Kindle bekommen habe, sitzt sie seitdem tierisch auf dem Trockenen. Sie weiß schon gar nicht mehr, was sie mit der vielen freien Zeit anfangen soll ; ) 
Aber Gefahr erkannt, Gefahr gebannt! Sie bekommt einfach auch ein Kindle, das ich dann auf meinen Account registriere. So kann ich jederzeit meine Ebooks von meinem auf ihres switchen und das auch noch völlig legal!
Ihr fragt euch jetzt natürlich: "Was hat das alles mit Häkeln zu tun!?"
Ich sag's euch: "Gar nichts!"

Aber das Kindle muss ja irgendwo rein...
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Hausschuhe mit Unterhaltungsfunktion

Heute möchte ich euch eine ganz besondere Auftragsarbeit vorstellen. Ich sollte Hausschuhe häkeln, aber nicht irgendwelche Hausschuh! Nein, es sollten Schuhe für ein behindertes Mädchen im Rollstuhl werden, die gerne (und oft) auf ihre Füße guckt. Und damit sie dabei auch endlich was zu gucken hat, mussten Eyecatcher vorne drauf. Alles andere wird ja auch langweilig mit der Zeit ; ) 

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Endlich gibt's hier mal wieder was Neues

Ich weiß, ich weiß, ich hab euch zu lange warten lassen, aber es hat einfach ewig gedauert meine neuste Kreation fertigzustellen. Es ist (mal wieder) ein Schal aus hauchdünnem Lacegarn (natürlich wieder von Drops) und das macht einem die Arbeit nicht gerade leicht. Mit so einem Garn zu häkeln ist eine ziemliche Fitzelarbeit und man kann sich währenddessen einfach nicht richtig vorstellen, wie das Ergebnis mal aussehen wird. Das Garn schmiegt sich einfach nicht so schön um die Maschen und alles wirkt noch unförmig und verzogen. Erst nach dem dämpfen, sieht man was man wirklich geschafft hat. Deswegen habe ich zwischendurch mal kurz die Lust verloren, aber jetzt ist der Schal (oder nenne ich es lieber Spitzen-Stola?) ja fertig.

Mir gefällt er richtig gut und es gibt soooo viele Wege ihn zu tragen:
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Wie wär's jetzt mit Frühling ; )

Ihr müsst ja denken, ich weiß nicht, was ich will. Erst warte ich verzweifelt auf den Winter und wenn er dann da ist, schreie ich nach dem Frühling. Aber so ist es eben. Ich bin dem Wetter immer zwei drei Wochen voraus... ; ) Ich habe genug Mützen gehäkelt. Ich will mal wieder etwas anderes machen. Besser gesagt, habe ich es auch schon getan. Ihr wollt wissen, was es geworden ist? Ich sag' es euch...


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Ach wie schee...

Ich habe mal wieder etwas nur für mich gehäkelt und zwar ein Capelet. Oder einen überdimensionierten Kragen? Oder ein Überzieher? Ich weiß nicht wie man es nennt, es hängt jetzt jedenfalls an meiner Garderobe und wartet auf meinen Geburtstag. Wie es dazu kam, erfahrt ihr, wenn ihr weiterlest... 
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Verspätetes Weihnachtsgeschenk

Hallo meine lieben Leser. Ich hoffe, ihr habt die Feiertage gut überstanden und seid gut ins neue Jahr gestartet. 
Ich hatte auf alle Fälle sehr viel Spaß und hätte darüber fast eins meiner Versprechen vergessen. Ich rede von der Häkelanleitung für meinen Alpaka-Kragen.

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